Der Samstag Drucken E-Mail
Samstag:
Um 10:55 Uhr versammelte sich der ganze Stamm Schauenburg vor dem Aperto, das seit neuestem eigentlich Avec heisst ( dort war übrigens auch der Treffpunkt der Abteilung Weissenstein ). Nachdem alle angekommen waren, und Murmu seine Habichtfahne aus dem Auto geholt hatte ( auf dem Bild unten ist ein Teil davon zu sehen ), ging es endlich los. Kaum war unser Zug angekommen, quetschten sich alle Pfadis ungeduldig in die Zugwagons hinein, und suchten sich einen Platz. Goofy, Murmu und Fuchur nahmen, sozial wie sie sind, auch noch einen Bussarder, nämlich Louis, auf, der den vierten Platz in ihrem Sektor haben konnte. Noch bevor der Zug die erste Bewegung gemacht hatte, schaute Goofy mit tränenden Augen, die Nase platt an das Fenster gedrückt hinaus, hielt Ausschau nach seinen Eltern und hoffte, dass alles gut gehen würde (das stimmt zwar nicht ganz so, wirkt aber richtig dramatisch, gell? ). Danach rollte das Fahrzeug endlich los, und wir gelangten über Wangen bei Olten und Oensingen endlich zur Haltestelle "Olten Hammer", wo wir nicht weniger ungeduldig als vorher, uns wieder aus dem Zug rausquetschten. Nun hatten wir noch einen ca. einviertelstündigen Weg vor uns. Fuchur, der von Murmu als Sklave missbraucht wurde, musste den ganzen Weg lang dessen Radio mit sich tragen. as Fähnli Habicht liess sich aber durch nichts die gute Laune verderben, nicht mal dann, als Murmu Goofy seine IMG_9945.JPG
Fahne an die Nase schlug. ( Die schlechte Foto-Setzung ist absichtlich...) Als wir fast beim Lagerplatz waren, kamen drei Leiter auf uns zu, die uns freundlich grüssten und fotografierten.  Dann, nach ein paar weiteren Minuten, die Goofy dazu nutzte, uns von einem Pc-Game zu erzählen, kamen wir endlich beim Lagerplatz an.

Erst einmal mussten wir eine Weile warten. Dann, endlich, durften wir den Platz betreten, und unsere Pfila-2007-Bändeli in Empfang nehmen. Ausserdem wurde uns der erste Pfila-Fokus ausgeteilt, den Nala mit Spannung zu lesen begann.

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Dann durften wir unser Zelt aufstellen. Das Zelt des Fähnli-Habicht, oder besser gesagt, das neue, saubere, schöne, prachtvolle und beste Zelt des Fähnli Habicht, wurde von den Stafüs geklaut, und so musste das Fähnli Habicht einmal mehr in einem dreckigen, verschimmelten, alten Zelt übernachten. Doch wieder zur Sache. Es gab nämlich noch ein zweites Problem. Das Fähnli Habicht ( jedenfalls der männliche Teil ), bestand dieses Pfila aus fünf Personen. So hätten wir in unserem Zelt endlich mehr Platz gehabt als sonst. Jedoch stellte sich heraus, das Hamster noch kein Zelt gefunden hatte, das PLatz für ihn hätte. Das Fähnli Habicht, sozial wie es ist, nahm ihn bei sich auf. Wenig später kam der Louis weinend ( stimmt so auch nicht ganz ) zu uns gelaufen, auch er habe kein Zelt. Auch für ihn wollte das Fähnli Habicht einen PLatz frei machen, doch es wurder langsam kritisch. Zum Glück ergab sich dann , dass Hamster doch noch einen anderen Platz gefunden hatte, so waren wir nun zu sechst. Nach dem Aufbau durften wir erstmal eine Pause machen, und etwas essen. Während dem Ausruhen wurden die Songtexte zum Lagerlied " Mir hei hüt zäme Spass" ausgeteilt,welches vom Fähnli Habicht übrigens wie ein Gott verehrt wird. Dann wurde eine weitere Sensation bekannt gegeben. Derjenige, der den Schlüssel für unseren Stamm ausprobieren sollte, war Pascal Trösch v/o Goofy. Nun lastete ein grosser Druck auf ihm, doch das Fähnli Habicht unterstützte ihn, wo es nur konnte.Während dem unterstützen kamen die Johanniter an, die ihre Zelte neben den unseren platzierte( und über diese Johanniter gibt es noch einiges zu erzählen ). Nach einigen Minuten war es dann endlich soweit. Der Eröffnungsanlass fand statt, und Goofy, ganz rechts im Bild ( mit dem orangen T-shirt, man sieht nur den Kopf,und einen Teil des T-shirts ), durfte unter dem Jubelgeschrei aller Pfadis des Kanton Solothurn den DSCN1189.JPG
Schlüssel ausprobieren.

Nun war es soweit, Goofy, der natürlich keine Hilfe brauchte, um zum Schloss zu kommen, war an der Reihe. Er steckte den Schlüssel vorsichtig in das Schloss, und...überall bleiche, geschockte Gesichter. Kein Laut war zu hören als der Weltenbummler, der es selbst nicht fassen konnte, sagte: " Leider nei..." ( Dieser Auftritt ist in einem Filmchen verewigt, und wird auf die Homepage geladen, sobald die Speicherkarte repariert ist... ). Als Goofy dann zu uns zurückkam standen alle Pfadis vom Boden auf und begannenzu klatschen, und riefen ihm aufmunternd zu. Danach kam die Pfadi mit dem richtigen Schlüssel, und Rauch kam zum Schrank raus...( den ganzen Anlass brauche ich ja wohl nicht mehr zu schreiben. Wichtig ist nur, dass das Buch gestohlen wurde, und wir Hinweise suchen mussten. Dazu gab es nun de Fäbä-Extreme, an welchem das Fähnli Habicht den sensationellen 27. Platz belegte! ) Nun gingen alle Fähnlis zusammen

in die Innenstadt. Das Fähnli Habicht musste erstmal ihre Vorräte auffüllen, und so ging es ins Einkaufszentrum ( ob es ein Coop oder ein Migro oder sonst was war, wissen wir leider nicht mehr ). Auf dem Weg dorthin wurden wir etwa sieben Mal von denselben Leuten gefragt, ob wir nicht ein Stück Kuchen kaufen wollten. Nun wurde fleissig Energy-Drink eingekauft, wobei wir hofften, dass es nicht als Doping angesehen wurde. Dann  ging es los zu einem ersten Posten ( jeder Posten hatte viele Unterposten, das heisst ein Posten bestand aus mehreren Posten...egal ) wo das Fähnli Habicht schon beim ersten Posten sensationelle acht von zehn Punkten machte. Dies war der Weitsprung-Posten, und auch hier gäbe es zwei Filmchen, zum ersten den Sprung von Speedy, zum anderen den Sprung von Murmu, der sich dabei verletzt hatte. Diese Verletzung schien in anfangs nicht zu stören, jedoch merkte er während dem Postenlauf mehr und mehr, dass es schmerzte, und am nächsten Tag musste er sogar ins Spital fahren, um sich röntgen zu lassen.Danach wurde sackgehüpft,wobei Goofy grosse Schwierigkeiten hatte. Er kam erst etwa zwanzig Sekunden nach den anderen ins Ziel, woran der Sack schuld war. Denn wenn man es genau betrachtet, merkt man, dass es sehr ungerecht ist: Bei Speedy reicht der Sack beinahe zum Kinn, währen der bei Goofy nicht weiter als bis zum Schienbein kommt. Um nicht alle Posten aufzählen zu müssen, gehen wir doch zu Posten 2 vor ( also einem weiteren Oberposten ). Dieser ist nämlich wichtig, da Murmu dort zu merken begann, dass ihm der Fuss weh tat. Einen Moment lang sagte er, wir müssten alleine weitermachen, da er zum Platz zurück ging, doch da Murmu ein Kämpfer ist, entschied er sich, trotzdem zu bleiben, und eben bei den Posten, bei denen man sich sportlich betätigen musste, nicht mitzumachen. Nächste Posten sind eher unwichtig. Denkwürdig sind noch die Tatsachen, dass das Fähnli Habicht bei einem Posten zehn Punkte bekommen hat, weil Fuchur dem Leiter ein Energy-Drink geschenkt hat, bei einem anderen das Fähnli Habicht auch zehn Punkte bekommen hat, und zwar, weil Nala dem Leiter, dem wir kurz zuvor den Energy-Drink geschenkt hatten, einen Wasserballon gegen die Beine warf. Auch sehr wichtig ist, dass das Fähnli Habicht mit ihren glockenhellen Engelsstimmen für den Gesangsposten nur sieben Punkte bekommen hat, wobei man wieder mal merkt, dass es auf dieser Welt sehr viele Musikbanausen gibt.Danach ging es wieder zum Lagerplatz. Auf dem Weg machten Speedy und Goofy Schleichwerbung für die SVP, und Murmu vertraute mir an, dass er vorhatte, Goofy in der Nacht anzumalen, was jedoch nicht geschehen ist.

Dann gab es Abendessen ( Maccharoni mit Bolognaise-Sauce ). Das Fähnli Habicht, dass die Waschzuber neben der "Essensausgabe" nicht gesehen hatte, nahm den langen Weg zur Waschanlage auf sich, um das Geschirr zu spülen. Dann, nach einer weiteren Pause, begann das Abendprogramm, welches der Stamm Schauenburg mit der Abteilung Weissenstein und einem Teil der Abteilung St.Urs machte. Zuerst einmal spielten wir das im Stamm Schauenburg traditionelle "Reiss-Spiel". Danach gab es ein ausgiebiges British Bulldog und zuletzt kam der Höhepunkt des Abendprogramms ( der eigentlich gar nicht der Höhepunkt war ): das Geländespiel ( das eigentlich gar kein Geländespiel war. )

Die Regeln 
So, damit man das alles besser begreift…nein, das ist keine gute Wortwahl. Ich schreibe glaube ich lieber, „Damit alles übersichtlicher ist…“. Stilistisch richtig schön ist es aber erst, wenn ich das „alles“ gegen ein „ganze“ austausche, und noch ein „das“ hinsetze. Dann würde es also etwa heissen: „ Damit das ganze übersichtlicher ist…“. Das gefällt mir, und euch wohl auch. Also…Damit das ganze übersichtlicher ist, habe ich mir vorgenommen, ab und zu ein paar Titel zwischen die Wörter zu setzen. So sieht das ganze dann gleich sehr viel ordentlicher aus.

 
Nach diesem Vorspann zu Kapitel 1 ( irgendwie komisch, da dieser historische Text ja schon lange begonnen hat ) werde ich euch glaube ich einmal die Regeln zu unserem kleinen Geländespiel erläutern. Das war in etwa so: Jeder Pfadfinder bekam eine Karte (Jass-Karte).  Die höchste Karte war das Ass, die niedrigste eine sechs. Nun musste man zu jedem Pfadfinder, der so herumging, gehen und ihn ansprechen, das heisst, man musste ihn bitten, seine Karte zu zeigen. Nachdem man die Karte verglichen (oder sagt man vergleicht?) hatte, musste man sie tauschen. Das bedeutet im Grossen und Ganzen: Nehmen wir mal an, Goofy hat anfangs die Karte mit der Nummer sieben gezogen, und Nala hat einen König. Nun erblickt Goofy also während dem Spiel Nala, die gerade gemütlich ihres Weges geht, und erkennt sofort seine Chance. Er rennt durch das Dickicht zu ihr hin, tippt ihr höflich auf die Schulter, und streckt ihr mit einem hämischen Grinsen seine Sieben entgegen. Darauf muss auch sie ein wenig grinsen, denn sie hat ja einen König. Goofy muss nun sein ganzes Guthaben ( Geld, das irgendwo rumliegt, und man finden musste ) in die Obhut von Nala geben. Im Gegenzug hat jetzt Goofy gut lachen, denn er bekommt jetzt Nalas König, sie wiederum bekommt Goofys Sieben. Nun will Nala mit ihrem Geld wegmarschieren, Goofy aber ist ein kluger Mensch, und tippt ihr gleich nochmals auf die Schulter, worauf er sein ganzes Geld zurückbekommt, und seinen König wieder an Nala abgeben muss. Nala währenddessen hält ihre Hand schon bereit, um Goofy, der, beide Hosentaschen voller Geld, gerade wegrennen will, auf die Schulter zu klopfen. Ein unendliches Spiel also. Wer genug Geld hatte konnte übrigens seine Reichtümer ausgeben. Er konnte damit an einem Wettbewerb teilnehmen, und falls er gewann, etwas Weiteres gewinnen. Das Ziel war es, am Schluss möglichst viel Weiteres zu haben. Die Gruppe, die am Ende das Meiste Weitere bei sich hatte, gewann das Spiel.

Das Spiel
Nun ging es also los. Der Pfiff zum Start ertönte, und alle rannten mehr oder weniger schnell durch den Wald, um möglichst vielen Pfadis das Geld zu klauen. Fuchur, der gleich zu Beginn eine Sechs bekommen hatte, hatte das Pech, schon zu Beginn gegen Speedy antreten zu müssen, der leider ein Ass hatte. Da Fuchur aber noch kein Geld hatte, wurden die Karten getauscht, ohne dass jemand daraus einen grossen Vorteil ziehen konnte, mit Ausnahme von Fuchur, der jetzt ein ass hatte, welches ihm aber von einem St.Urser entrissen wurde. Danach ging es Schlag auf Schlag: Die einen machten schon beim ersten Wettbewerb mit, Snoopy, Maky und Nemo verkrochen sich vor Angst hinter einem Baum, Murmu, dessen Fuss immer noch schmerzte, sass barfuss auf einem Stein und bewachte unsere Pullover, Gümper freundete sich mit Gott an und Goofy schürfte sich ein Bein auf. Auch ganz lustig mit anzusehen war, dass es Leute gab, die unsere schönen Schauenburger-Krawatten gegen eine billige St.Ursen-Krawatte tauschten, die es in jedem McDonalds gratis zu einem Menü Plus dazugibt, tauschten. Je später es wurde, desto düsterer wurde es im Wald, und bald sah man nicht mehr die Hand vor Augen. Doch zum Glück hatten wir Murmu, der uns diente, wie ein Licht es nicht besser gekonnt hätte ( für alle die das nicht begriffen haben, möchten wir erwähnen, dass dies ein so genannter Insider-Witz ist. Wir bitten deshalb um Verständnis. Die Redaktion ). Es war auch so, dass, je später es wurde, immer mehr Leute verschwanden. Sei es, um irgendwo im Wald ihr Geschäft erledigen zu gehen, um bei Murmu gegen gebührende Bezahlung seinen Pullover abzuholen, oder um sich ein Pflästerli aus dem Zelt zu holen, um es sich über Schürfwunden kleben zu können. So kam es dann, dass das Spiel auch recht bald wieder beendet wurde. Wir gingen alle aus dem Wald, holten unsere Sachen bei Murmu ab, und stellten uns in einem Kreis auf. Alle Blicke waren nun auf Murmu gerichtet, und bald wusste auch das Fähnli Habicht, warum. Er stand neben dem St.Urser Schnetz, blickte zu ihm hoch, zwinkerte mit dem linken Auge und sagte: „He, Schnetzerei?!“ Daraufhin begannen die beiden bis auf drei zu zählen und überraschten uns mit dem Lied „ Nous sommes des musiciens et nous cherchons nos instruments“, wobei  sich Murmu richtig heiser sang, und man während des Liedes richtig mithören konnte, wie seine Stimme mehr und mehr quietschte. Danach hiess es „Schluss für heute“.

Des Nachts
Nur dachte Gümper nicht daran, ins Bett zu gehen. Er wollte unbedingt noch einen Gottesdienst abhalten, mit seinem neuen Freund Gott. So schnappte er sich seine iPod-Anlage setzte sich etwa zehn Meter vor unser Zelt und wartete darauf, dass seine Freunde zu ihm gingen. Wenig später erschienen Gott und sein Kollege, und immer mehr gestalten, bis wir am Schluss sieben waren. Wir hörten uns nun ein paar Kirchenlieder an, und sprachen Gebete. Unser Ritual wurde jedoch von ein paar Pfila-Leitern gestört, die sagten, wenn wir uns nicht sofort zum Buddhismus bekennen würden, müssten wir aufhören. Das war natürlich eine bodenlose Frechheit, trotzdem packten wir unsere Sachen und verabschiedeten uns voneinander. Nun waren alle Habichter in ihren Schlafsäcken, mit Ausnahme Murmu, der irgendwo an einem Anlass war, den wir hier leider nicht weiter definieren können. Goofy jedoch, dachte nicht daran, zu schlafen, und erzählte uns Witze von einer Rumbalotte, oder von einem Dompteur, einem Krokodil und einem alten Mann. Daraufhin kamen schon erste Kommentare aus unserem Nachbarszelt der Johanniter. Richtig schlimm wurde es dann, als wir uns gegenseitig Schlafliedchen vorsangen. Die Johanniter drehten durch, und drohten damit, unser Zelt zu „legen“, wenn wir nicht sofort das Singen unterlassen würden. Und ob ihr’s glaubt oder nicht, jemand hat tatsächlich einen Hering unseres Zeltes gelockert, was wir tags darauf feststellten. Jedoch waren das nicht die Johanniter, sondern die Balsthaler gewesen, denen, da sie Buddhisten waren, ein Nachtspaziergang nicht verweigert war. Jedoch konnten die Habichter noch nicht schlafen. Erstmal darum, weil wir Speedy im Zelt hatten, der für reichlich Dampf sorgte, dann auch, weil Goofy es nicht lassen konnte, seine Schlafsacknachbarn zu belästigen. Zum dritten, weil Gümper mit seinen „gäbet jetzt rue“-rufen immer die herrliche Stille störte, und zum Vierten, weil Murmu mitten in der Nacht nach Hause kam, und es für nötig hielt, noch ein paar Chips in sich reinzustopfen. Nun war das ganze Zelt wieder wach, und die Witze gingen von vorne los. Die Johanniter schienen jedoch zu schlafen, umso weniger unser anderes Nachbarzelt, in dem Insassen wie Strolch, Maky, usw. waren. Die schienen es ganz lustig zu haben und dachten nicht daran, zu schlafen. So hörten wir dann bald den Reissverschluss ihres Zeltes aufgehen und eine Stimme fragen, ob sie denn Buddhisten seien. Als die Leiter weg waren, fing das Geschwätz jedoch von vorne an, und auch die Habichter, jedenfalls ein Teil von ihnen, machte fleissig weiter. Nach etwa einer Stunde entschliessen sich auch die letzten zwei Habichter, mal etwas zu schlafen, was jedoch nicht so einfach war. Unser Nachbarszelt schwatzte immer noch, ausserdem war es heiss. Das viele Kohlenstoffdioxid, das sich schon in unserem Zelt angesammelt hatte, machte uns das Atmen noch schwerer. Die Nacht zu überstehen war jedenfalls ein Kampf um Leben und Tod. Strolchs Stimme zertrümmerte uns unsere Trommelfelle, die Hitze drückte uns die Lunge platt, und die Müdigkeit wollte nicht kommen. Nach einigem Hin und Her, kamen Goofy und Fuchur auf die Idee, dass dies wohl daran liegen würde, dass wir heute alle ein Sechserpack Energy Drink gekauft hatten, und sechs Energy Drinks innerhalb fünf Minuten konnten nicht unbedingt gut sein, für das Wohlbefinden. Aber ob das ganze Auswirkungen auf zehn Stunden danach hatte? Darüber müsste man eine Erörterung schreiben. Nachdem Goofy sich den Kopf gegen die Zeltstange schlug, bis er einschlief, kam Fuchur auf die Idee sich einen Kaffee zu kochen, und nachdem er ihn getrunken hatte, fiel auch der letzte Habichter ins reich der Träume.
 

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