Sitten & Traditionen

Der Fähnliplatz:
Jedes Fähnli hat einen Fähnliplatz, wobei der des Fähnli Habichts besonders schön ist. Dieser Fähnliplatz ist ein Platz, von dem nur das jeweilige Fähnli weiss, und auch nur das jeweilige Fähnli wissen darf, ausser wenn mal wieder ein paar Pfader unserer Nachbars-Abteilung St. Urs kommen und sagen, unser Fähnli Platz gehöre schon lange ihnen. Aber das ist eine andere Geschichte! Der Fähnliplatz ist auch dazu da, Fähnli-Urkunden zu vergraben ( zu diesen später ). Bei der Festlegung eines Fähnliplatzes geht es darum, zu kontrollieren, ob der Platz gut versteckt ist, ob man aber trotzdem gut hin gelangt, ob er eventuell eine "Brätli"-Stelle hat, usw. Der Fähnli-Platz gehört auch zu den Sachen, die jedem Fähnli das tolle Gefühl geben, etwas zu kennen, was sonst keiner kennt.

Die Urkunde:
Fähnli-Urkunden werden meistens, oder immer dann geschrieben, wenn man beim Fähnli-Platz ist. Darin sollte stehen, welcher Tag damals war, und ausserdem die Unterschriften aller, die damals bei der Übung dabei waren. Die Fähnli-Urkunde sollte möglichst aussehen, wie eine alte Schatzkarte, oder was ähnliches, z.B. abgebrannte Papierränder, usw.

Die Fähnli-Kiste:
Jedes Fähnli hat eine Fähnli-Kiste ( das Fähnli Habicht seit neustem sogar zwei ), in der es alle wertvollen Dinge aufbewahrt, die es in seiner Zeit gesammelt hat ( Gewinne bei Fähnli-Olympiaden, Süssigkeiten, usw. ). Auch hat jede Fähnli-Kiste ihre ganz eigene Farbe. Die des Fähnli Habichts ist  blau, und die zweite ist mit goldenen Sandkörnern bestreut.

Der Fähnli-Spruch:
Der Fähnli-Spruch ist ein Spruch, den jedes Fähnli am Ende jedes So-La's ( und zum Teil auch zu anderen besonderen Anlässen ) unter Führung ihres Venners in die Welt hinaus schreit. Der Spruch ist bei jedem Fähnli völlig anders, und keiner kennt den Spruch des anderen Fähnlis ( ausser ein paar einzelne ).

Das Fähnlimotto:
Im Stamm Schauenburg hat einzig und allein das Fähnli Habicht ein Fähnlimotto, und zwar: Habichtus Bonzus Monetus. "Erfunden" haben dieses Motto ein paar Pfader vor unserer Zeit. Einer von ihnen ist Hamster ( siehe Ehemalige ). Und obwohl das Motto schon älter ist, wird es auch heute immer wieder gern ( v. a. von Murmu ) benutzt, sogar dann, wenn das Fähnli Habicht ( was häufig vorgekommen ist ) in einer Geldkrise steckt.  
 

Das Fähnligebet:
Es ist noch nicht allzu lange her, da hatte das Fähnli Habicht die geniale Idee, an einer Übung ein Fähnli-Gebet zu machen. Diesen Traum haben wir  deshalb auch verwirklicht. Hauptautorin ist Nala. Mitarbeiter sind noch: Speedy, Steffi ( Besucherin ), Philipp, Ghita, Murmu und ein Mönch ( Fuchur ). Viel Spass beim Lesen:

"Du grosser, guter Vogel namens Habicht, wir danken dir, dass wir die Ehre haben, das beste Fähnli zu sein. Auch wenn wir nicht immer alles tun, was die Venner sagen. Doch wir ehren unser Fähnli und danken dir, dass es unser Fähnli gibt."

 

Die Fähnlifahne:

Das Fähnli Habicht ist Besitzer einer Fähnlifahne. Ob stolz oder nicht ändert sich von Person zu Person. Unser Ex-Venner Murmu zumindest war sehr stolz auf sie. Er hegte und pflegte sie, und nahm die Last, das Ding samt 2-Meter-Stab zu tragen,  sowohl im kantonalen Pfi-La als auch auf dem ganzen Fähnli-Hike 2007 auf sich. Da Murmu im Bu-La jedoch bereits Hilfsstafü und somit nicht mehr beim Fähnli Habicht war, liessen wir sie trotz seinem Flehen leichten Herzens zu Hause. Wo sie momentan daran ist, zu vergammeln, weiss niemand so genau.

Der Fähnlihike:

Alle Jahre wieder, das heisst in jedem So-La wieder, gibt es den sogenannten Fähnli Hike. Das Fähnli geht dort auf eine zweitägige "mehr oder weniger"-Wanderung mit Übernachtung bei einem Bauern. Der Hike bildet für viele Pfader das Highlight des ganzen So-La's, und dient öfters auch dazu, sich von den Strapazen des Lagerlebens zu erholen.

Das Fähnlihike-Rührei

Dass das Fähnli Habicht das einzige Fähnli des Stamms ist, das einen Gaskocher besitzt, zeigt wieder einmal die Brillianz und Glorie von Habicht. Auf diesem Kocher wird jedes Jahr auf dem Fähnlihikeam Morgen ein Ultra-wahnsinns-potzdonner-leckeres Rührei (manchmal auch mit gebratenem Speck oder Schinken) zubereitet. 

Das Habicht-Raclette

Ob im Bula im berüchtigten Habicht-Zwischenzelt oder am Bahnhof von Amriswil, so dieses Jahr, der mittlerweile nicht mehr wegzudenkende Racletteplausch von Habicht sorgt bei den Mitgliedern des Fähnlis für überfüllte Mägen und glückliche Mienen. Traditionellerweise wird es auf einem sogenannten Rechaud-Racletteöfeli, welches mit (man glaubt es kaum) Rechaudkerzen betrieben wird, zubereitet. Notfalls, zum Beispiel bei Wind oder schlimmer, bei extremen Hungergefühlen kann es auch auf dem Habicht’schen Gaskocher gemacht werden. Jedoch ist es, nun da Gümper das Fähnli verlassen hat, fragwürdig, ob es nochmals ein Habicht-Raclette geben wird, oder ob dies nun zu einem gewöhnlichen Stamm-Raclette gemacht wird.